Holzlexikon

Buchenholz
Mangoholz
Sheeshamholz
Eichenholz
Tannenholz
Teakholz

 

Unsere Holzarten im Überblick

 

Edles Buchenholz

Schnittholz von Buchen ist das Holz verschiedener Arten von Buchen. Buchen gehören der Gattung Fagus an und werden gern vielseitig als Nutzhölzer verwendet. In Europa wird die Rotbuche, im Lateinischen Fagus sylvatica, bevorzugt. Ihr Schnittholz wird vor allem als Bauholz und als Möbelholz verwandt. Die Hainbuche ist nicht mit der Rotbuche verwandt. Ihr Holz wird auch nicht als Buchenholz bezeichnet.

Rotbuchen wachsen sowohl in Deutschland sowie auch in Regionen von West- und Mitteleuropa als die bedeutendsten Laubbäume überhaupt. Buchen nehmen hier bis zu 16 Prozent der Waldfläche überhaupt ein.

In Deutschland werden jährlich etwa 7 Millionen Quadratmeter an Schnittholz Buche geschlagen. Das ist hier etwa ein Sechstel des gesamten Holzeinschlags überhaupt. Damit ist das Holz der Buchen eines der wichtigsten Laubhölzer, die für Nutz- und Industriezwecke verwendet werden.

Das Besondere an den Rotbuchen ist ihr Wachstum mit einem voll holzigen geraden Stamm und einem Ast freien, sehr langem Schaft, der bis zu 15 Meter betragen kann.

Buchen erreichen mit einer Zuwachsrate von jährlich etwa durchschnittlich 4 Kubikmetern ein Lebensalter bis zu 300 Jahren. Sie werden bis 45 Meter hoch; ihr Durchmesser kann bis zu zwei Meter erreichen. Als Schnittholz werden Buchen meist genutzt, wenn sie ungefähr ein Alter von 140 Jahren und einen Durchmesser von 30 bis 50 Zentimetern haben. Ist eine Buche etwa 120 Jahre alt, dann wächst sie am schnellsten, und legt jährlich ein Wachstum von oft sogar über 8 Kubikmetern zu.

Rotbuchen gehören wie auch die Eschen zur Familie der Kernholzbäume mit einer unregelmäßiger Farbkernbildung. Das heißt, Splint- und Kernholz können zum Teil blass gelb bis rötlich-weiß sein, aber auch einen farbintensiven rotbraunen Kern haben, den sogenannten Rotkern. Sie sind in ihrer Härte und Festigkeit vergleichbar mit dem Schnittholz der Eichen. Schnittholz Buche ist in der Dichte sehr homogen, es ist zäh und kaum elastisch. Dadurch besitzt es als Bauholz besonders gute Festigkeit. Schnittholz Buche muss allerdings sorgfältig behandelt werden, da es leicht verstockt und zum Schwinden neigt. Deshalb muss es auch möglichst schnell gesägt werden. Aufgrund seiner Rissanfälligkeit muss Schnittholz Buche allerdings langsamer trocknen. Seine homogene Struktur erlaubt es aber, es mühelos zu schneiden, sägen, hobeln, fräsen oder zu beschleifen. Auch ist es ideal zum Drechseln und zum Schnitzen. Möbel aus Buche sind meist sehr langlebig.

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Mangoholz - pflegeleicht & exotisch

Der Trend, das Holz des immergrünen Mangobaums zu unkonventionellen Möbelstücken zu verarbeiten, ist verhältnismäßig neu, und zusammen mit anderen exotischen indischen Hölzern wie dem Sheesham zu uns gekommen. Auf den ersten Blick wirkt das Mangoholz, dessen Härtegrad in etwa dem des Teak-Holzes entspricht, mit seinen warmen mittleren Brauntönen eher dezent. Doch in Kombination mit Lasuren, Lacken, Ölen und Wachsen entfaltet das Mangoholz seine volle, faszinierende Wirkung. Die feine und lebendige Maserung, in der Nahbetrachtung auch überraschend dreidimensional wirkend, macht aus Kommoden, Regalen, Tischen und Stühlen Lieblingsstücke mit wahlweise vintage-artigem oder modernem Charakter.

Die tropische Herkunft von Mangoholz

Der Mangobaum ist ursprünglich im tropischen Regenwald beheimatet, wird aber mittlerweile auf Plantagen rund um die Welt - etwa in den USA, Mexiko, Australien sowie in der Karibik- kultiviert. Grob gesagt unterscheidet man trotz 2500 Arten zwischen indischen und philippinischen Mangobäumen, die vor allem an den Früchten unterschieden werden können. Die der indischen Art verfärben sich während des Reifeprozesses von grün zu gelb-rötlich, während die philippinischen Mangos grün über die Gesamtdauer des Reifens bleiben.

In erster Linie ist der in natürlicher Umgebung bis zu 45 Meter hohe Baum für seine leckeren Früchte bekannt. Seine mächtige Pfahlwurzel ragt bis acht Meter in die Tiefe, was ihn nicht davon abhält, auch ein weites Seitenwurzelnetzwerk voranzutreiben. Da wundert es nicht, dass der Baum im Wildzustand mehrere hundert Jahre alt werden kann. Das Holz, mit dem wir es im Möbelbau zu tun bekommen, stammt jedoch aus Forstkulturen, die den Fruchtanbau mit der Nutzholzgewinnung zu vereinigen suchen.

Der Mango ist zwar das ganze Jahr immergrün, er blüht jedoch nur Dezember bis März, maximal zweimal im Jahr, mit aufrecht stehenden Rispen aus gelblichen bis rötlichen Blüten; die Erntezeit für die Früchte beschränkt sich auf drei Monate. Seine lanzettförmigen Blätter sind lederartig, dunkelgrün und hängen mit bis zu 30 cm Länge herab. Ihnen ist eine sehr deutliche Mittelrippe zu eigen. Wenn du Mangoblätter zerreibst, riechen sie nach den enthaltenen Terpenen, einem Bestandteil ätherischer Öle aus solchen Pflanzen. Indem zusätzlich zur Frucht das Holz verarbeitet wird, bekommt der Baum über die Mango-Ernte hinaus eine zweite Verwendung.

Für gewöhnlich werden Mangobäume nach etwa 10 bis 15 Jahren Nutzung als Fruchtbaum zugunsten neuer Obstbäume gefällt. Das Holz wird zersägt und meist an der Luft getrocknet, bevor es weiterverarbeitet wird, darunter zu charaktervollen Möbelstücken im Sortiment von moebeldeal.com. Die feuchte Tropenluft kommt ihm zupass, um nicht beim Trocknen Risse zu bekommen. Daran sollte man auch denken, wenn man ein Mangoholz-Schätzchen in der trockenen Zimmeratmosphäre hält, denn unsere beheizten Wohnungen sind für Tropenhölzer in der Regel zu trocken.

Eigenschaften von Mangoholz

Mangoholz ist relativ leicht, besitzt aber trotzdem eine sehr hohe Dichte, wodurch es seine eigentümliche Optik gewinnt und durch seine Langlebigkeit und Stabilität überzeugt. Zum Charakter des Mangoholzes gehört es, dass sich mit der Zeit kleine Risse bilden, aber genau das macht den besonderen Charme aus und unterstreicht die Natürlichkeit dieser Holzart. Mit der Angewohnheit, Möbel aus Mango ab und an feucht abzuwischen, kommst du seinem Bedarf an etwas Feuchtigkeit entgegen und verminderst den Hang zur Rissbildung.

 

  • Härtegrad: 63-71 N/mm²

  • Helles Holz in natürlichem, mittlerem Braunton

Verwendung von Mangoholz

Ursprünglich wurde Mangoholz in den Herkunftsländern zur Herstellung von Tür- und Fensterrahmen sowie landwirtschaftlichen Geräten verwendet. Indem das Holz bei der Verarbeitung leicht angeraut oder Risse und Astlöcher auf glatt geschliffenen Oberflächen in Szene gesetzt werden, lassen sich darüber hinaus jedoch auch extravagante Möbelstücke mit bezauberndem Vintage Charakter kreieren. Sparsame Farbakzente und innovative Wischtechniken sorgen für den künstlich wie künstlerisch gealterten Shabby Look. Besonders reizvoll ist die Kombination von Mangoholz mit Metall-Elementen: Metallene Tischrahmen, Winkel, Klammern, Griffe und Rollen lassen in Verbindung mit Fabrik-Prints einen coolen Industrial Style entstehen. Dank des warmen Brauntons des Holzes bleibt die gemütliche Wohnatmosphäre dabei niemals auf der Strecke.

Pflege von Mangoholz

Mangoholz-Möbel sollten, wenn sie nicht oberflächenlackiert oder versiegelt sind, nicht mit zu viel Wasser in Berührung kommen, verlangen aber nach etwas Feuchte.Couchtische, Regale und andere Möbel aus Mangoholz sind dank der meist lackierten Verarbeitung des Rohstoffs besonders pflegeleicht und können bei Bedarf ganz einfach mit einem feuchten Tuch gereinigt werden, das in Maserungsrichtung wischen sollte.

Für die beste Optik solltest du geölte Mangohölzer bevorzugen, die dann nach Jahren auch mal ein Auffrischen der Ölung verlangen. Ein paar Tropfen Leinöl oder Olivenöl bewirken Wunder, was die Ausdrucksstärke der Maserung angeht, machen aber auf einer klarlackierten Oberfläche keinen Sinn, da sie nicht zum eigentlichen Holz vordringen.

 

Möbel aus Mangoholz findest Du hier.

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Sheeshamholz - Ein Stück Indien

Das Edelholz Sheesham stammt vom Baum Dalbergia sissoo, der hierzulande auch als Indischer Palisander bezeichnet wird. Dalbergia sissoo ist der Staatsbaum des indischen Staates Punjab und zugleich auch der Wappenbaum der angrenzenden pakistanischen Provinz gleichen Namens. Der Laubbaum stammt ursprünglich aus Indien, wo er sich an Flussufern besonders wohl fühlt und zuweilen weiße und rosa Blüten trägt. Mittlerweile wird Dalbergia sissoo jedoch speziell für den Sheesham-Export auf großen Plantagen vor allem im pakistanischen Punjab angebaut.

Wie bei allen Palisander-Arten handelt es sich bei Sheesham um ein Hartholz, welches sich durch Langlebigkeit und Robustheit auszeichnet. Es findet unter anderem bei der Herstellung von Musikinstrumenten mit besonders guten klanglichen Eigenschaften, als attraktiver Parkettboden, im Bootsbau oder für künstlerische Holzarbeiten Verwendung. Tische, Stühle und Truhen können einerseits mit dekorativen Schnitzereien versehen werden und andererseits im Rahmen einer betont geradlinigen Verarbeitung allein durch ihre intensive und kontrastreiche Maserung überzeugen.

Möbelstücke aus Sheeshamholz sind echte Unikate, die in jedem Raum zum faszinierenden Blickfang werden. Das Holz wirkt weniger rustikal als heimische Hölzer und fügt sich mit seiner unaufdringlichen Eleganz in nahezu jede bestehende Einrichtung ein. Je nach Verarbeitung harmoniert Sheesham besonders gut mit Mobiliar im Kolonialstil oder entfaltet seinen besonderen Reiz in Verbindung mit geradlinigen Lounge oder Industrial Style Möbeln.

Die Pflege von unlackiertem Sheeshamholz gestaltet sich denkbar einfach: Es sollte bei Bedarf mit faserfreien Tüchern entstaubt und nach dem Kontakt mit Flüssigkeiten zeitnahe abgetrocknet werden, um Wasserflecke zu vermeiden. Die Verwendung eines geeigneten Hartwachsöls für den Innenbereich in mehrmonatigen Abständen sorgt dafür, dass Esstische aus Sheeshamholz trotz regelmäßigen feuchten Abwischens auch nach Jahrzehnten noch wie neu aussehen.

Möbel aus Sheeshamholz findest Du hier.

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Eichenholz

Bodenständig, rustikal und gemütlich wirkt das Holz der Eiche mit seiner hellbraunen Farbgebung und der feinen Maserung. Zwar ist die Eiche unter anderem auch in Nordamerika, Mexiko und auf den Karibischen Inseln heimisch; in Deutschland sind mit dem hierzulande zweithäufigsten Laubbaum jedoch besonders viele Mythen, Bräuche und Traditionen verknüpft. Er ist Symbol für Ewigkeit und Frieden, schmückt mit seinem dekorativen Laub Wappen und Münzen und wird unter anderem im „Niedersachsenlied“ für seine legendäre Robustheit und Beständigkeit besungen.

Eben diese legendäre Robustheit macht Eichenholz ideal für die Verarbeitung zu Möbelstücken und Furnieren sowie als Baumaterial für Häuser. Das wertvolle Hartholz wird nur sehr selten von Würmern befallen, ist äußerst witterungsbeständig und verzieht sich kaum. Esstische, Stühle, Kommoden oder Truhen bleiben jahrzehntelang attraktiv. Gleiches gilt für Gartenmöbel, die häufig sogar aus unbehandeltem Holz hergestellt werden.

Die lange Tradition der Eiche-Möblierung deutscher Wohnzimmer bedeutet keineswegs, dass Möbel aus massivem Eichenholz altbacken aussehen müssen. Alte Erbstücke lassen sich gekonnt mit modernem Mobiliar kombinieren. Die klassische „Eiche rustikal“ sorgt für urige Akzente. Doch nicht nur alte, sondern auch neue Eichenholz-Möbel im Landhausstil überzeugen auf ganzer Linie: Das nostalgische Material unterstreicht die klassische Formgebung. Gesellt sich ein Hauch von Shabby Chic in Form gewollter Abnutzungsspuren hinzu, trifft traditionelles Ambiente auf moderne Unbeschwertheit.

Eichenholz kann jedoch auch vollkommen anders verarbeitet werden: Esstische mit massiver Tischplatte im Industrial Style lenken die Blicke des Betrachters effektvoll auf die attraktive Maserung der klar lackierten oder geölten Oberfläche. Dank schnörkelloser Formen und der Kombination mit Metall-Elementen lässt sich das Material ganz neu und überraschend in Szene setzen.

Zum Pflegen geölter Tischplatten sollte ein spezielles pflanzliches Öl verwendet werden. Für gewachste Eichenholz-Oberflächen sind ebenfalls spezielle Pflege-Emulsionen erhältlich, mit denen sie sich wirkungsvoll und schonend nachbehandeln lassen. Besonders pflegeleicht sind lackierte Oberflächen, die feucht abgewischt und anschließend trockengerieben werden können.

 

Tannenholz

In unserem Kulturraum dürfte (Weiß-)Tannenholz (Abies alba) eine der frühesten Holzarten überhaupt sein, die für Möbelbau oder bauliche Konstruktionen verwendet wurde. Warum? Da man schon vor der Erfindung der Säge damit Bretter herstellen konnte, wegen der leichten Spaltfähigkeit dieses Holzes, zu dessen Bearbeitung Steinaxt und Schaber genügt haben dürften. Auf Binnengewässern sah man Einbäume aus Tannenholz unterwegs, im Zeitalter der Segelschiffe wünschte man sich wegen des kerzengeraden Wuches Tannenbäume als Baumaterial für Masten. Die Tanne gehört zu den Kieferngewächsen, beheimatet in Bergwäldern der Alpen und Mittelgebirge in Mittel- und Südeuropa. Sie wächst als Schattenbaumart langsam.

Doch woher diese Vorzüge? Tannenholz ist ja sehr ähnlich zu Fichte, einem anderen Nadelholz, mit dem es gern in Mischchargen verkauft wird. Es besitzt aber im Gegensatz zur Fichte kaum Harzkanäle und viel weniger Äste, die dazu waagerecht abstrahlen und darum im Schnittholz Punkte statt Ovale anzeigen. Eine Tanne kann bis 600 Jahre alt werden, sie wird aber unter menschlicher Nutzung in einem Alter von um die 100 Jahre gefällt. Möbelbau, Baukonstruktion (im Innenbereich), eine Verarbeitung zu Holzfaserstoff oder Furnieren, Brennholz und Papierherstellung (Garant für festes Papier) sind die hauptsächlichen Nutzungsarten. Etwas spezieller ist da die Verwendung als Resonanzholz für tiefstimmige Saiteninstrumente.

In der Zeichnung ist Tannenholz klar strukturiert in Jahresringen, die abwechselnd helles weißliches Frühholz und gelbrötliches Spätholz anlegen. Bei genauerer Betrachtung wird man einen leicht violetten oder bläulichen Schimmer darüber bemerken. Es dunkelt unter Licht allmählich nach und wird dadurch gelblich-braun. Mangels Harzkanälen riecht Tannenholz auch nicht harzig. Optisch ist es schwer von Fichtenholz zu unterscheiden, Fichte ist aber insgesamt gelblicher und etwas seidig an der Oberfläche, während Tanne stumpf bleibt.

Tanne ist weich und recht leicht, elastisch und biegsam. Die Darrdichte ist ebenfalls ganz ähnlich wie bei Fichte; 410 kg/m3, ihr Holz schwinded mäßig, hat aber eine Neigung zum Splittern. Hervorgehoben werden muss seine besondere Beständigkeit gegenüber Säuren und Basen. Im Außenbereich muss man es aber gegen Verwitterung imprägnieren - die Fichte ist hier aber noch anfälliger. Als Feuerholz bietet Tanne 4,5 Kilowattstunden pro Kilo an Brennwert.

  

Teakholz

Eine attraktive gold- bis dunkelbraune Farbgebung und eine besonders feine Maserung machen das Holz des asiatischen Teakbaums zum optischen Highlight. Teak ist längst mehr als nur ein flüchtiger Trend, wenn es um attraktive Möbel für den Innen- und Außenbereich geht: Das Edelholz hat sich aufgrund zahlreicher positiver Eigenschaften auf dem hiesigen Markt etabliert. Über die dekorativen Eigenschaften hinaus ist Teakholz verhältnismäßig leicht, witterungsbeständig und besonders widerstandsfähig gegen Pilze und Insekten.

Teakbäume werden zwischen 25 und 40 Metern hoch und sind ursprünglich in Süd- und Südostasien heimisch. Der gezielte Anbau erfolgt vor allem in Kambodscha, Pakistan und Vietnam. Das gerodete Teakholz dient außer der Möbelherstellung vor allem dem Boots- und Schiffsbau, da seine Oberfläche an Deck auch bei Nässe nicht rutschig wird. Weitere Einsatzbereiche sind die Herstellung von Parkettböden oder Vertäfelungen sowie traditionell auch die Fertigung einfacher Haushaltsgeräte.

Teakholz lässt sich sehr vielseitig verarbeiten. Die exotische Optik macht es zum perfekten Rohstoff für extravagante Möbel im Kolonialstil, die sich besonders wirkungsvoll mit leuchtenden, orientalisch anmutenden Farben kombinieren lassen. Geradliniger und doch ebenso ansprechend wirken massive Teakholzmöbel im Industrial Style mit Metallgestell.

Eine weitere Variante ist die Verarbeitung zu Möbeln im Shabby Chic Look mit gewollten Abnutzungsspuren und charmanten Vintage-Details. Auch eine schöne Idee: Indem eine vollständige Baumscheibe al s Basis für rundliche Beistelltische verwendet wird, kommt das Material mit seinen natürlichen „Fehlern“ und Astlöchern besonders schön zur Geltung.

Oberflächen aus Teakholz werden häufig geölt oder gewachst statt lackiert. Eine regelmäßige Nachbehandlung mit speziellen Ölen oder Emulsionen verhindert – vor allem bei Outdoor-Möbeln – das Entstehen einer silbergrauen Patina. Generell lässt sich das Material schnell und einfach mit einem feuchten Lappen oder einem Staubtuch reinigen.

Möbel aus Teakholz findest Du hier.

 

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